Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ein Traum wird wahr: Kiwipflücken in Neuseeland


Neuseeland und Kiwis, das lässt sich nicht trennen. Alleine schon, weil mit Kiwi gleich drei Dinge gemeint werden können!
Zuerst einmal sind da natürlich die kleinen, nachtaktiven Laufvögel, die man nur mit ganz viel Glück zu sehen bekommt. Bisher habe ich noch nicht zu den Auserwählten gehört, aber das kommt bestimmt noch ;)


Die zweiten Kiwis sind die Menschen hier. Die Neuseeländer werden nämlich auch Kiwis genannt und nennen sich, wenn sie übereinander reden, auch 'Kiwi' als Äquivalent zu 'Neuseeländer'.
Und die dritte Kiwi ist dann natürlich die Frucht. Mit ihrer pelzigen Schale und dem wunderschönen, grünen Inneren, das mich immer an eine Sonne erinnert, sind die Kiwi-Früchte eines der meistangebautesten Produkte in Neuseeland. Aber habt ihr euch schon mal überlegt, wie Kiwis wachsen?



Auf großen Plantagen, Orchards genannt, die in mehrere Reihen aufgezogen sind, wachsen die Kiwisträucher. Auf einer Höhe von etwa zwei Metern ranken sie sich über Metallgestelle und Drähte und bilden ein meist dichtes Blätterdach mit ihren rankenden Ästen. Und an ebendiesen Ästen wachsen dann die Kiwifrüchte.
Wenn in Neuseeland Sommer und in Deutschland Winter ist, ist die Kiwisaison in vollem Gange. Wer jetzt also denkt, auf den Orchards wäre jetzt, im neuseeländischen Frühling, noch nichts zu, irrt sich aber!

Seit fast einer Woche arbeite ich nun auf einer Kiwiplantage und kann sagen, dass ich den ganzen Tag beschäftigt bin :)


Zurzeit steht auf den Kiwiplantagen das sogenannte 'bud thinning' an. Als ich mich für so einen Job beworben hatte, wusste ich nicht, was das ist. Die Freude, endlich einen Job zu haben, war einfach so groß, dass ich mir da gar keine Gedanken drüber gemacht habe ;) Hätte ich vorher gegoogelt, hätte ich mich vielleicht unentschieden - zu spät jetzt.

Nach Taupo ging es also Richtung Whakatane, Bay of Plenty. Hier gibt es unzählige Kiwiplantagen und dementsprechend auch viel Arbeit. Weil es allerdings keine kostenlosen Campingplätze gibt, habe ich einen kostenpflichtigen direkt am Meer gebucht und gleich einige andere Deutsche getroffen, die mit mir auf der gleichen Farm arbeiten.
Arbeiten, das heißt bud thinning. Im Grunde ist das eine wirklich einfache Aufgabe.
Was also ist bud thinning?


Bud thinning ist das Abknipsen von den Kiwiblüten bevor diese anfangen zu blühen. Klingt einfach. Nun gibt es aber verschiedene Regeln, welche der kleinen Knospen abgepflückt werden dürfen.

1. Sind drei oder mehr Knospen an einem Stiel werden die Äußeren abgerissen, sodass nur die größte, mittlere Kiwiknospe bleibt.
2. Wachsen Knospen mit kleinen Blättern oder ohne Blätter, werden sie abgerissen.
3. Hat ein kleiner Keim mehr als drei Knospen, müssen alle restlichen Knospen abgerissen werden.

Das muss also beim bud thinning beachtet werden. Grundsätzlich nicht schwierig, wenn erstmal Übung und Routine einsetzt.

Das einzige Problem bei der Sache ist die Höhe.
Wie schon erwähnt, wachsen die Kiwisträucher in einer Höhe von etwa zwei Metern, also über meinem Kopf. Wie die meisten anderen muss ich also do gerade wie möglich stehen, den Kopf in den Nacken legen und mich nach oben stecken, um wirklich alle Knospen zu erreichen. Das Ganze immer unter der Aufsicht von 'Supervisern' die kontrollieren, dass wir schnell und gründlich genug arbeiten.

Ich möchte das bud thinning hier aber keinesfalls schlecht reden. 

Es gibt sicher körperlich leichtere Arbeit, aber mit den Pausen alle zwei Stunden ist die Arbeit gut auszuhalten, ich kann nebenbei Hörspiele oder Musik hören, mich mit meinen Reihennachbarn unterhalten oder nachdenken. Ein weiterer Vorteil ist, dass man durch die Arbeit draußen und die fast frontal Sonneneinstrahlung schnell und schön braun wird - jedenfalls an Armen und Gesicht :)

Und zu guter Letzt gibt es immer etwas zu tun, sodass ich von 8 bis 17 Uhr arbeiten kann. Nur bei Regen wird abgebrochen, das kam bisher aber erst einmal vor.


Wenn ihr also auch überlegt, bud thinning zu machen, dann würde ich sagen: probiert es einfach aus! Es ist den Versuch auf jeden Fall wert! Außerdem ist es doch auch irgendwie cool, sagen zu können, dass man in Neuseeland Kiwis gepflückt hat, jedenfalls die Knospen :)

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Auf ins Abenteuer - Beginn an den Huka Falls



Wunderbares Wetter, eine tolle Unterkunft und ab jetzt auch ein neuer Reisebegleiter haben meine letzten beiden Tage geprägt. Ich bin immer noch in Taupo, aber ab morgen geht es wirklich auf die Reise, denn mein neuer Reisebegleiter ist ein roter Honda Odyssey!!
Das wird aber erstmal die einzige Nachricht zu dem Auto sein, die ihr von mir bekommt, ich muss mich nämlich noch einen mein erstes eigenes Auto und gleichzeitig erstes eigenes Zuhause gewöhnen und es noch ganz einrichten 😉
 
Jedenfalls bin ich noch immer bei dem total netten Ehepaar, die Nacht im Wohnwagen war schön und warm. Weil ich noch auf das Auto warten musste, weil ich mich noch nicht ganz entschieden hatte, ob es der Odyssey in silber oder in rot werden sollte, habe ich den Vormittag genutzt, um die Huka Falls anzuschauen. 


Der Huka Falls ist ein Wasserfall etwa fünfzehn Minuten vom Zentrum von Taupo mit dem Auto entfernt im Waikato River und die meist besuchte natürliche Attraktion in Taupo. Der Fluss fließt oberhalb und unterhalb des Wasserfalls mit total klarem, blauem Wasser, sodass man in der Tiefe die Steine, Stöcker und alles was da noch so rumschwimmt, erkennen kann. Und dann kommt der Huka Falls, dieser gigantische Wasserfall, der unglaublich laut rauscht, das Wasser mit einer enormen Geschwindigkeit aufbrausen lässt und so viel Wasser transportiert, dass man in einer Minute damit fünf ganze Olympia-Schwimmbäder füllen könnte!


Der Wasserfall ist also wirklich riesig und total faszinierend. Ich hatte das Glück, morgens schon vor zehn Uhr morgens da zu sein, somit waren nur wenig andere Touristen dort. Weil ich noch keine anderen Pläne für den Tag hatte – ich musste ja nur warten – habe ich deswegen entschieden, ein wenig zu wandern. 

Von den Huka Falls aus führt eine Wander-/Mountainbike-Route bis zu den Aratiatia Rapids, die zu Fuß etwa zwei Stunden pro Strecke dauert. Eigentlich wollte ich das auch wandern. Uneigentlich habe ich mich nach einer Stunde auf eine schöne Bank gesetzt und die Aussicht genossen 😉 Weil die Sonne so angenehm warm war und der Ausblick auf die Wairakei Power Station, die direkt am Waikato River ist, hatte ich dann doch keine Lust mehr, weiterzugehen. 

Außerdem war meine Wanderung auch wirklich spontan gewesen, ich hatte also nur ein halbes Paket Oreo Kekse als Verpflegung mit und auch kein Wasser und keine Sonnencreme bei mir… Somit war es auch nicht schlimm, dass ich nach dieser einen Stunde wieder umgedreht bin. Wieder zurück kamen mir ziemlich viele Asiaten auf Mountainbikes entgegen. Etwa eine Viertelstunde später kamen sie wieder von hinten – einer erklärte mir, dass sie sich verfahren haben :D . Der Weg zurück war ebenso schön wie der Hinweg. Wie so ziemlich viele Wanderwege in Neuseeland war auch dieser ziemlich einfach, ohne Hindernisse, gut ausgeschildert und angenehm zu gehen. Am Wegrand blühen nun auch viele Bäume, ich habe Apfel- und Kirschbäume gesehen, und die Tuis sind wie verrückt am Töne imitieren. 



Wieder zurück am Huka Falls war schon richtig viel los. Ich hatte so ein Glück, dass ich morgens noch einen Parkplatz bekommen hatte! Inzwischen waren dort wirklich viele Touristen. Meistens natürlich Asiaten, die sowieso nicht lange bleiben und nur für zwei drei Selfies aus dem Auto springen 😉
 
Ich würde jedenfalls jedem empfehlen, sich wenigstens die zehn Minuten zu nehmen und zu einem etwas abgelegeneren Viewpoint zu gehen! Die Huka Falls sind einfach unglaublich, deswegen sollte man sich auch die Zeit nehmen, dieses Phänomen zu genießen!

Wer sich übrigens gefragt hat, wie dieser enorme Wasserfall zustande kommt: der Waikato River fließt ja durchs Land und ist normalerweise bis zu 100 Meter breit. An den Huka Falls, beziehungsweise allgemein um Taupo herum verschmälert sich sein Flussbett aber auf nur 15 Meter und passiert außerdem einen harten Felsvorsprung vulkanischer Herkunft und das führt dazu, dass viel Wasser durch diese schmale Schlucht gedrückt werden muss und sich der spektakuläre Wasserfall mit vielen Stromschnellen bildet. 



Diese Stromschnellen sind wahrscheinlich auch vom Wasserfall sehr eindrucksvoll, jedenfalls fährt mehrmals am Tag ein Jetboat dort vorbei und lässt die Mitfahrer ordentlich umherschaukeln 😉 Ich habe dem zum Glück nur beim Sitzen auf einem Felsvorsprung zugeschaut…

einmal schnell fährt das Jetboat vorbei...

... und ist gleich wieder verschwunden!

Es lohnt sich jedenfalls, die Huka Falls zu besichtigen und ich bin froh, noch einmal in Taupo gewesen zu sein – ansonsten hätte ich das wohl bisher mit am beeindruckendste Naturschauspiel wohl leider verpasst.

Eine Woche New Plymouth und ab jetzt allein



Nach Wanganui ging es dann mit dem InterCity-Bus nach New Plymouth. Die Stadt liegt in der Nähe des Mount Taranaki, der so ziemlich DER Vorzeigevulkan in ganz Neuseeland ist. Das liegt an seiner speziellen Form – er ist nämlich fast kegelförmig spitz.

In New Plymouth sind wir in eine Wohnung zur Untermiete eingezogen. Geplant war bis Dezember zu bleiben. Allerdings haben sich diese Pläne für mich bald geändert. 

Die Wohnung in New Plymouth war wirklich schön mit Blick auf den Fitzroy Beach, wo wir vom Esstisch, vom Balkon oder vom Sofa aus immer zahlreiche Surfer bei jedem Wetter bewundern konnten. Bei schönem Wetter (also an zwei Tagen) tummelten sich die Surfer wirklich total im Wasser und die Wellen waren dort am Strand sowieso die ganze Zeit total schön hoch.

In New Plymouth war es der Plan, für längere Zeit einen Job zu finden, zu arbeiten und Geld für die Weiterreise zu verdienen. Wie gesagt – war. Nachdem ich meinen CV (Lebenslauf) in zwanzig (!!) Restaurants, Cafés und Fast-Food-Ketten abgegeben habe und nur eine einzige Rückmeldung mit einer Zusage für zwei Stunden Arbeit an drei Tagen die Woche bekommen habe, war ich schon ziemlich frustriert. 

Das Problem ist, dass in Neuseeland zurzeit noch Nebensaison ist. Offiziell ist Frühling, das Wetter ist aber nur bedingt gut und der Sommer mit der Hauptsaison beginnt erst Ende November Anfang Dezember. Und dann kommt dazu, dass viele Cafés natürlich nur Leute suchen, die schön lange arbeiten UND noch Erfahrung haben. Mit Erfahrung kann ich leider nicht dienen und was die Zeit betrifft sind die Manager einfach skeptisch, wenn man sagt „vier, fünf Monate“ auf die Frage wie lange man bleibt. Es ist also wirklich schwierig, einen Job zu finden. Vor allem auch in New Plymouth, einer Stadt mit nicht einmal 50.000 Einwohnern.
der Pukekura Park in New Plymouth

Dazu kam, dass Leonie krank wurde, dass sich unsere Pläne weit auseinander entwickelt haben und dass ich mich in New Plymouth und in der Wohnung und überhaupt einfach unwohl gefühlt habe. Und dann bin ich weitergereist. Endlich hat der Blog den Namen Alleine um die Welt auch wirklich verdient :)

an meinem letzten Abend war das Wetter am besten
Ziemlich spontan habe ich mir eine Busverbindung und eine Nacht im Hostel gebucht, habe die ganze Nacht über meine Sachen gepackt und dann nur noch wachgelegen. War es die richtige Entscheidung? Sollte ich nicht doch bleiben?

Inzwischen bin ich froh, dass ich alleine weitergereist bin. Ich habe ein tolles Auto in Aussicht, bin gerade bei einem total netten Ehepaar und darf in deren Wohnwagen übernachten. Ich freue mich auf weitere Abenteuer und werde bald wieder mehr posten!

Montag, 2. Oktober 2017

Wanganui – einen Zwischenstopp wert?


Eine kleine Stadt an der Küste der Tasman Sea und mit dem Wanganui River – Wanganui ist liegt im Südwesten der Nordinsel und wir haben dort für ein paar Stunden Halt gemacht.
Von Taupo aus wollten wir noch nicht gleich nach New Plymouth, unser (für die nächsten zwei Monate) Endziel weiterfahren, deswegen hatten wir uns noch eine Nacht im Hostel in Wanganui gebucht.

Der Wanganui River ist eine der Hauptattraktionen der Kleinstadt
Das Erste was uns in der Stadt aufgefallen ist, ist die Aussprache des Namens. Man findet den Namen der Stadt nämlich als Wanganui und als Whanganui geschreiben. Im ersten Fall spricht man also ein weiches „w“ im zweiten ist es wie z.B. bei Whangarei eher wie ein „f“ auszusprechen. Leider machen das irgendwie auch alle Leute anders, sodass man sowohl die eine als auch die andere Aussprache hört. Weil das so ist, wird die Stadt auch fast überall als Wanganui/Whanganui ausgezeichnet – man darf sich also aussuchen, was man lieber mag 😉
 
Auf dem Weg von Taupo nach Wanganui hatten wir noch einen Zwischenstopp in Bulls, einer Ministadt mit ein paar Restaurants, die aber auf dem Weg lag und haben dort erst das Wlan bei Subway (nicht empfehlenswert, man bekommt nur 100mb!) und dann das von McDonalds genutzt. Dass ich dann noch die leckere vegane Apfeltasche hatte, war ein wirklich sehr positiver Nebeneffekt 😊
 
Nach Wanganui ging es dann mit einem sehr netten, ziemlich alten, aber total fitten Busfahrer, der sich extra noch erkundigt hat, ob wir auch von der Bushaltestelle abgeholt werden. Wurden wir, ich hatte nämlich ganz spontan fünfzehn Minuten vor Ankunft noch den Hostel-Shuttle bestellt.
Unser Hostel in Wanganui war… okay. Vielleicht waren wir ein wenig verwöhnt durch das schöne Hostel in Taupo, deswegen kam uns hier in Wanganui alles etwas altmodisch vor. Unser 8-Betten-Schlafsaal war aber warm, wir hatten eine Zustellheizung und extra Wolldecken von der deutschen Besitzerin bekommen und bis auf zwei andere Deutsche auch nicht belegt. 

Gandalf wacht über den Flur...

In der Küche waren ein paar Inder und ein Chinese und James, der auch im Hostel mitarbeitet und uns erstmal Bier und Chips ausgegeben hat. Nachdem wir uns eine Weile unterhalten hatten, haben wir das Wlan dann noch im Aufenthaltsraum ordentlich genutzt und dann geschlafen.
Am nächsten Morgen haben wir dann ein wenig ausgeschlafen, wir hatten nämlich noch nicht wirklich einen Plan, was wir tun wollten – außer natürlich, dass wir den Farmers Market anschauen wollten. 

Zum Frühstück gab es für mich kostenloses Essen. In den meisten Hostels gibt es nämlich Boxen mit „Free Food“, also Essen, das man sich einfach nehmen darf. Meistens kommt es von Leuten, die weitergereist sind, aber keinen Platz mehr dafür hatten. So konnte ich dann leckeres Marmeladentoast essen. Im Garten des Hostels haben wir uns noch die Tiere angeguckt, dort leben nämlich Gänse, Hühner und sogar ein Reh!

Ein etwas außergewöhnliches Hostel-Haustier
Hostel-Enten











Nach dem Frühstück sind wir entlang des Wanganui Rivers zum Farmers Market am Taupo Quay gegangen. Der Fluss war ziemlich schlammig, später hat uns eine Frau erzählt, dass das auf den vielen Regen in den letzten Tagen und Wochen zurückzuführen ist. Deswegen war der Fluss, der sonst wohl eine der Hauptattraktionen der Stadt ist, auch nicht allzu hübsch.

Wanganui River
Aus einem uns unersichtlichen Grund standen am Flussufer diese überdimensionalen Bleistifte. Irgendwie haben es die Neuseeländer mit überdimensionierten Dingen...

Überdimensionale Bleistifte
Wir haben außerdem noch einen alten Straßenbahnwaggon besichtigt, in den man sich sogar reinsetzen konnte. Bis auf den Waggon und einige Retro-Schilder konnten wir aber leider nicht allzu viel besichtigen - schade eigentlich.


Der Farmers Market am Taupo Quay war ganz nett. Mit vielen verschiedenen Ständen und sogar einem, der ganz annehmbares Brot verkauft hat, konnte man dort von Souvenirs über frisches Obst und Gemüse und viel Essen ziemlich viel finden. Leonie hatte zum Beispiel einen „Floater“, ein frittiertes Hefegebäck. 

ein Floater vom Farmers Market
viel los auf dem Farmers Market

Vom Markt aus haben wir nach einem Stopp in der iSite noch die Victorias Ave, die Haupteinkaufsstraße erkundet. Die Häuser hier waren alle ein wenig Country-mäßig und haben uns an die USA erinnert. Ansonsten hat die Einkaufsstraße nicht mehr zu bieten als jede andere auch.
Am Majestic Sqare haben wir noch kurz ein paar Männern auf einer OpenAir-Bühne zugehört, die angefangen haben, Musik zu machen, danach sind wir zurück zum Hostel gegangen und die Besitzerin hat uns netterweise wieder zum Busstop gebracht. 


Wir haben unseren Tag in Wanganui also hauptsächlich mit spazieren gehen verbracht und haben trotzdem nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Nochmal werden wir dort also nicht bleiben, jedenfalls nicht für länger. Wenn ihr aber einen Stopp auf der Reise nach Wellington/New Plymouth/Auckland braucht, ist die Kleinstadt aber einen Besuch wert!

Pünktlich auf die Minute ist dann auch schon unser bis fast auf den letzten Platz besetzter Bus angekommen. Wir haben uns ganz hinten hingesetzt – links von uns ein Typ, der uns ein wenig über New Plymouth erzählt hat, rechts von uns ein Typ, der mediales Mega-Multitasking mit seinem Handy, seinem Tablet und seinem Laptop betrieben hat….

Nach einigen Stopps konnten wir bald schon Teile eines schneebedeckten Berges erkennen, dessen Spitze von Wolken bedeckt war. Der Mount Taranaki versteckte sich vor unserer Ankunft in New Plymouth. 
Wir hoffen, das wird er nicht immer tun, aber wir bleiben jetzt ja auch eine Weile hier, denn New Plymouth in der Region Taranaki ist ab jetzt unser neues Zuhause!
Eure Caro